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Dienstag, den 13.12.2011 11:16
"Das ist genau mein Ding!"

Auf der Ausbildungsplattform www.das-mache-ich.de ist die Serie "Karrieren – Mein Berufsweg" gestartet. Acht Menschen berichten über ihren beruflichen Werdegang nach einer Ausbildung in einem Industrieberuf.

Lotfi Lakhal macht eine Ausbildung als Mechatroniker bei der Firma Brose. Foto: Schlüsselregion e.V.

Am Anfang steht die Ausbildung. Ob Mechatroniker, Werkzeugmechaniker, Industriekaufmann oder Fachkraft für Lagerlogistik - bei allen, die ihren Berufsweg auf der Ausbildungswebsite www.das-mache-ich.de vorstellen, ist eines klar: Die Ausbildung prägt den weiteren beruflichen Werdegang, egal wie unterschiedlich die einzelnen Wege sind.

Da gibt es zum Beispiel den Werkzeugmechaniker Daniel Markowski. Er wollte als 16-Jähriger lieber Geld verdienen anstatt in der Schule zu büffeln. "Mach eine Ausbildung in der Industrie, das sind sichere Jobs", riet ihm sein Vater. Gesagt, getan. Nach einer Ausbildung als Werkzeugmechaniker bei der Velberter Firma Huf arbeitet er jetzt seit sechs Jahren in der Instandhaltung des Unternehmens. Markowski: "Das macht richtig Spaß." Demnächst will er sich zum Betriebswirt weiterbilden.

Lotfi Lakhal ist Mechatroniker und hat seine Ausbildung fast abgeschlossen. Er weiß, dass er übernommen wird - weil er gut ist, weil er pünktlich ist und weil ihm seine Arbeit Spaß macht. Aber schon jetzt ist ihm klar, dass er weiterkommen will. Er möchte neben seiner Arbeit ein Ingenieurstudium machen. Denn seine feste Stelle bei dem Wuppertaler Betrieb Brose will er nicht aufs Spiel setzen.

Manfred Kleffner von der Heiligenhauser Firma Beyer & Müller hält dem Unternehmen seit 42 Jahren die Treue, zuerst als Industriekaufmann, inzwischen als Verkaufsleiter und Prokurist, das heißt, er hat Vollmachten für alle Firmengeschäfte. "Hier stimmt das Klima einfach", sagt er.

Ralf Kremer fing als Werkzeugmacher bei der Velberter Firma CES an. Ihn zeichnet aus, dass er neuen Ideen aufgeschlossen gegenüber steht. Als er als Technischer Zeichner bei CES übernommen wurde, richtete er den ersten CAD-Arbeitsplatz in dem Unternehmen ein. Inzwischen ist Kremer leitender Konstrukteur.

Florian Schultz tüftelte schon als kleiner Junge an allem, was mit Elektronik und Mechanik zu hatte. Seine Berufswahl war deshalb nicht schwer: Mechatroniker. Inzwischen ist er bei der Velberter Firma WITTE Produktentwickler für Elektronik. Neues zu entwickeln sei genau sein Ding, erklärt er.

Interessante Lebensläufe und unterschiedliche Karrieren zeigen die Chancen auf, die eine Ausbildung in Industrieberufen birgt. „Alle haben etwas gemeinsam: Man merkt, dass sie Spaß an ihrem Beruf haben. Deshalb sind sie auch gut – jeder auf seine Art“, sagt Dr. Thorsten Enge, Geschäftsführer des Vereins Schlüsselregion e.V., der die Website www.das-mache-ich.de ins Leben gerufen hat.

Von A wie Anlagen- und Maschinenführer über Industriekaufmann oder Metallschleifer bis Z wie Zerspanungsmechaniker gibt es rund 75 Stellen auf dem Ausbildungsportal www.das-mache-ich.de. Elf Unternehmen aus Velbert, Heiligenhaus und Wuppertal haben sich auf www.das-mache-ich.de zusammengeschlossen, um ein großes Stellenangebot ins Netz stellen zu können.

Auf www.das-mache-ich.de wird verständlich und jugendnah alles rund um die Ausbildung erklärt. Jedes Unternehmen, das einen Ausbildungsplatz anbietet, wird vorgestellt. Handelt es sich um eine kleine familiäre Firma oder ist das Unternehmen weltweit im Geschäft? Und: Jede Firma beschreibt kurz ihre Idee von Ausbildung. Außerdem gibt es eine Adressenliste mit Ansprechpartnern für Praktika. Ein weiterer Schwerpunkt ist neben der Jobbörse die Beschreibung der Berufe (teilweise auch mit kurzen Videoclips). Was macht eigentlich ein Federmacher oder ein Mechatroniker? Außerdem geben Jugendliche, die das Bewerbungsgespräch erfolgreich geführt haben Tipps, wie die Bewerbungssituation am besten zu meistern ist.


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